Sonntag, 22. Februar 2009

12jährige hält großartige Rede gegen Abtreibung

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Klar, unangefochten durch Lebenserfahrung, Verantwortung und die Notwendigkeit auf eigenen Füßen zu stehen, läßt sich leicht eine Anti-Abtreibungs-Rede schwingen.
Auch Naheliegend, daß man mit Zwölf als vermutlich nicht gerade das schärfste Messer in der Schublade sich noch durch Jenseits-Versprechen und Nachlebens-Dorhungen beeindrucken läßt.

Wie sollte auch ein Kind, dem Mama noch die Schulbrote schmiert die Entscheidungen Erwachsener, die nciht wissen wie sie mit ihrem Geld über den Monat kommen nachvollziehen; wie sich als kaum Oberstufler in die Lebenswirklichkeit von Leuten versetzten, die genau wissen, daß ein weitere Kind jetzt bedeutet, bis zum Ende seiner Tage von Almosen leben zu müssen, weil man dann bestimmt nie wieder einen Job bekommt?.

Wie wäre es damit, eine 6-Jährige eine Loblied auf die Mutterschaft singen zu lassen, stellte das dann auch einen relevanten Beitrag zur Diskussion dar?

Anonym hat gesagt…

@ Old Geezer:
Dass ein 12jähriges Mädchen sich gegen Abtreibung ausspricht, sehe ich als Reife an. Viele denken in solchem Alter gar nicht darüber nach, sie aber schon und sie hat überzeugende Argumente gegen die Abtreibung. Sie baut ihre Argumente auf einem richtigen Fundament. Mord ist Mord und dafür werden die ganzen Frauen und Männer eines Tages Rechenschaft abgeben müssen und Mörder, wie es in der Bibel heißt, kommen nicht in den Himmel. So einfach ist die Sache.

Ich finde es absurd die Sache mit dem Geld zu argumentieren, dass man für weitere Kinder so viele Ausgaben uns weiter machen muss.

Keiner denkt aber über die Moral nach. Was ist der Moral nach richtiger? Zu töten oder reicher zu leben?

Deutschland braucht Werte, wie kein Sex vor der Ehe => dadurch werden die Abtreibungen auch abnehmen
Werte,wie, dass man nicht töten darf: sobald sich Samen mit der Eizelle verschmelzen,ist es schon ein Kind, eine Persönlichkeit und wer es abtreibt, ist ein Mörder!!!!!!

Anonym hat gesagt…

Ich finde das die Wahrheit aus dem Mund einer 12 jährigen genauso relevant ist wie aus dem Mund eines 6 jährigen Kindes oder eines 35 jährigen Erwachsenen. Es geht doch um Verantwortung, darum dass eine Verhütung einer Schwangerschaft vor der Abtreibung der richtige Weg ist.

Abtreibung ist und bleibt Mord, auch wenn man den Embryo Schwangerschaftsgewebe nennt. Im übrigen bedeutet ein Kind mehr nicht automatisch ein Leben mit Almosen. Das ist einfach nicht wahr.
Es ist der wachsende Egoismus und die Bequemlichkeit des postmodernen Menschen, der sich nur zu gerne vor seiner Verantwortung und den Konsequenzen seines eigenen Handelns drücken möchte.

Der heutige Mensch ist in seiner Beziehungsunfähigkeit, Bindungsangst und in seinen Vermeidungsstrategien gefangen. Er lässt von billigen Parolen und einer scheinbaren bevorstehenden Armut sogar zum Mord bewegen. Klar, es ist gesellschaftsfähig geworden. Weil es nicht bestraft wird, muss es wohl auch in Ordnung sein.

Hinter diesen Symptomen steht ein Leben ohne eine Beziehung zum Schöpfer. Wer nicht mehr weiß, dass es einen himmlischen Vater gibt, der hat auch kein Fundament mehr. Der lässt sich leicht durch unbestimmte Ängste hinwegspülen und ist taub geworden für die leise Stimme seines Gewissens.
Es ist doch Gott selbst der unser Leben in seiner Hand hält. Er ist auch unser Versorger:
Er weiß doch was wir brauchen und gibt uns diese Dinge gern.
Es erfordert Glauben und Mut um in dieser Zeit Kinder in die Welt zu setzen - aber mal ehrlich: Wann hat es das nicht gebraucht?

Chorleiter hat gesagt…

Da wäre ich aber gespannt, wie sie in einer Eingeborenensiedlung des Amazonas ohne die Grundlagen ihrer Anschauungen - und damit auch ohne ihr Straf- und Wertverständnis - zur Verständigung beitragen wollen. Mit ihrer Meinung liegen sie dort nämlich voll neben deren Leben und deren Erkenntnissen. Dort wird aus Ehrfurcht vor dem Leben des Kindes dessen kurzes Erscheinen auf der Lebensbühne beendet. Kein Schwangerschaftsabbruch aber astrein eine Kindstötung; nach unserem wie auch nach brasilianischem Recht strafbar und verabscheuungswürdig. Was nun? Und dieses Recht der Indios ist nicht die Meinung einer 12-Jährigen sondern Lebenserkenntnis und Lebenserfahrung von Generationen. Es gibt mehr auf dieser Welt als unsere Anschauungen und Probleme. Da möchten wir unsere wenigstens besser klären als durch den Schrei greinender Kinder: "Ich will niiiecht!"
Chorleiter

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym der Ältere:

"Ich finde es absurd die Sache mit dem Geld zu argumentieren, dass man für weitere Kinder so viele Ausgaben uns weiter machen muss."

Habe ich nicht!
Ichweise nur darauf hin, daß in unserem Wirtschaftssystem es für viele (Frauen) den privaten Bankrott bedeutet - das Ende jeder reellen chance, nochmals finanziell auf eigenen Füßen zu stehen, und soetwas wie Respekt und Entscheidungsfreiheit zu haben.
Das ist nnmal die harte Logik der Marktwirtschaft (nicht daß ich viel davon hielte, aber so ist die Realität"

"Keiner denkt aber über die Moral nach. Was ist der Moral nach richtiger? Zu töten oder reicher zu leben?"

Ist es besser, jetzt das eine Kind zur Welt zu bringen, dann in Armut zu leben, des Kind mit schlechten Aussichten großzuziehen, um seine Tage in Altersarmut zu beenden, oder nicht doch jetzt abzutreiben und nach 10 Jahren dann mit Partner und gesicherter Lage 2-3 Kinder glücklich großzuziehen?

"Deutschland braucht Werte, wie kein Sex vor der Ehe => dadurch werden die Abtreibungen auch abnehmen"

Das versuchen die Kirchen, seit vielen Jahren mit großem finanziellen Aufwand ind Entwicklungsländer wie Schulen in den USA - ohne Erfolg!
Sex vor der Ehe bessert das Leben nicht, es macht es nur unwahrscheinlicher, einen vernünftigen Partner zu finden.
Und der ursprünglichste Trieb ist schwer zu unterdrücken.

"sobald sich Samen mit der Eizelle verschmelzen,ist es schon ein Kind...,"
...Eine Definition, reichlich beliebig.

"...eine Persönlichkeit"
Wohl kaum, ohne neuronales Netz keine Persönlichkeit, und das will erst noch wachsen.

" und wer es abtreibt, ist ein Mörder!!!!!!"
das hängt von dem - wie schon erwähnt recht frei definierbaren - Punkt der Menschwerdung ab, und ebenso von der Grenze, die man für Selbstverteidigung zieht - wenn jemand mit mir machen wollte, was das Kind mit der Frau macht, fände ich das nicht so weit hergeholt.
Aber das sind halt Punkt, die nicht jeder Mensch für sich anders bewerten kann.