Mittwoch, 28. Januar 2009

Vorstoß der Familienministerin von der Leyen zum Kinderschutz muß sämtliche illegale Internetseiten umfassen




Familienministerin von der Leyen hat in einem viel beachteten Interview mit dem Hamburger Abendblatt vom 25. November 2008 die Sperrung von kinderpornographischen Internetseiten per Gesetz gefordert.

Diese Maßnahme wäre selbstverständlich zu begrüßen.

Allerdings ist nicht einzusehen, wieso nicht sämtliche Internetseiten mit illegalen Inhalten gesperrt werden sollten. Dazu gehören auch Seiten mit Pornographie, wenn sie frei zugänglich ist.

Die lobenswerte Initiative der Familienministerin muß nun für alle Provider und alle im Ausland plazierten Internetseiten mit illegalen Inhalten gelten.

Deshalb bitte ich Sie, an dieser wichtigen und eiligen Initiative der Aktion Kinder in Gefahr – DVCK e.V. teilzunehmen und heute noch den Appell an Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen zu unterschrieben.

Zum Appell kommen Sie, wenn Sie folgenden Link anklicken: APPELL an Bundesministerin VON DER LEYEN.

1 Kommentar:

Old Geezer hat gesagt…

Auch hier beweißt Frau v.d. Leyen mal wieder, daß sie einem Rasomund Pilcher-film entsprungen ist, und von von IT (ebenso wie von so vielen anderen Seiten des realen Lebens) nicht nur KEINERLEI Ahnung hat, sondern auch noch gegenüber ihren Experten beratungsresistent ist.

Dieser Vorschlag ist nicht nur technisch nicht umsetztbar, er hat auch keine Aussicht, international akzeptiert und befolgt zu werden; er würde sicherlich einen Rattenschwanz von Prozessen hinter sich herziehen, und ist trivial auszumanövrieren.

Wie so oft (Berufstätigkeit von Frauen, Kindererziehung, etc.) erweißt sich Frau v.d. Leyen als so ahnungslos, daß man versucht ist zu fragen, aus welchem Käse der Mond in ihrem Universum besteht.
Ich fürchte nur, das Pippilotta-Prinzip wird in der deutschen Politik nicht weiterhelfen.