Freitag, 23. Januar 2009

March for Life 2009: Beeindruckendes Zeugnis für das Leben und gegen die Abtreibungspolitik Obamas

Nur zwei Tage nach der Amtsübernahme der US-Präsidentschaft durch Barack Hussein Obama, der eine dezidiert abtreibungsfreundliche Politik vertritt, haben sich Hunderttausende US-Amerikaner, begleitet von Delegationen aus der ganzen Welt, auf die Straßen Washingtons begeben, um gegen das massenhafte Töten von unschuldigen Kindern im Mutterleib zu demonstrieren.

Jedes Jahr findet die March for Life in Washington am 22. Januar statt, am Jahrestag der Liberalisierung der Abtreibung in den Vereinigten Staaten durch das Oberste Gericht.

Doch dieser Tag ist auf der ganzen Welt zu einem Gedenktag für alle im Mutterleib getöteten Kinder geworden. An diesem Tag erheben die Lebensrechtler auf der ganzen Welt ihre Stimme für die Kinder ohne Stimme und klagen ihr Recht auf Leben ein.

Der March for Life in Washington ist zum Symbol der Lebenskraft der Bewegung für das Leben auf der ganzen Welt geworden. Symbol und Zeichen, daß sich viele Menschen nicht mit dem sinnlosen Töten von Ungeborenen Kindern abfinden wollen und bereit sind, dafür auf die Straße zu gehen und zu protestieren.

Auch die Aktion SOS Leben der Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur war dabei, denn Deutschland darf nicht an der wichtigsten Po-Life Demonstration auf der Welt fehlen und Deutschland muß auch beweisen, daß es für das Leben ist, für die christlichen Werte und Prinzipien in der Gesellschaft eintritt und sich gegen das Töten von unschuldigen Menschen einsetzt.

Deshalb ging Herr Benno Hofschulte (Interview HIER), umringt von vielen anderen Organisationen und Persönlichkeiten die Constitution Avenue entlang vom Weißen Haus bis zum Obersten Gericht. Mit ihm ging der Banner der Aktion SOS Leben und bekundete somit seine Solidarität mit den US-Amerikanischen Lebensrechtlern und mit der Lebensrechtbewegung auf der ganzen Welt.

Die Präsenz des Banners der Aktion SOS Leben mit der deutschen Fahne gibt Hoffnung und Kraft allen Menschen, die an dieser Demonstration teilnahmen. Aber diese Teilnahme gibt auch Rückenwind den Lebensrechtlern in Deutschland, denn sie können sich als Teil einer weltweiten Familie fühlen, einer Familie mit gemeinsamen Werten und Zielen, eine Familie, die für die Heiligkeit des Lebens und gegen die Kultur des Todes kämpft.

Der diesjährige March for Life ist ebenso ein beeindruckender Beweis, daß die Welt nicht die lebensfeindliche Abtreibungspolitik des neuen US-Präsidenten akzeptiert und sämtliche legalen Mittel nutzen wird, damit die Kultur des Todes nicht voranschreitet, sondern verdrängt wird. Damit in den Herzen von immer mehr Menschen eine lebensfreundliche Einstellung wächst, die in jedem Menschen seinen Nächsten sieht und nicht eine „unzumutbare Belastung“.

Unser Herz ist froh über die Teilnahme an dieser so wichtigen Demonstration für das Leben und anhand der Veröffentlichung dieser Fotos und dieser Videos möchten wir allen, die nicht dabei waren, die Stimmung und den Geist dieser großartigen Feier vermitteln.

Kommentare:

Chorleiter hat gesagt…

Kümmern Sie sich mehr um das bestehende Leben! Bestehendes Leben und entstehendes Leben sind zwei Möglichkeiten, die sich den Menschen bieten. Wenn sie eine Seite verteufeln und die andere nicht erwähnen oder ins rechte Licht rücken, machen Sie sich selbst und Ihr Vorgehen lachhaft und nicht erstrebenswert. Ihre Meinungsäußerungen sind für mich in der von Ihnen gewünschten Wirkungsrichtung recht scheinheilig und einer Zukunft abträglich.
Chorleiter

Frog hat gesagt…

Als Biologe möchte ich klar stellen, dass ein im Mutterleib heranwachsendes Kind nicht "entstehendes Leben" ist. Bereits die Eizelle und die Spermienzelle, aus der das Kind entstanden sind, sind lebende Zellen. das Leben des Embryos (bzw. später des Fetus) "entsteht" nicht, es bestand immer. es entwickelt sich also ein lebendes Individuum im Mutterleib. Also kann ich "Chorleiter" nur sagen: Wir kümmern uns um bestehendes Leben, so wie Sie das von uns verlangen.

Chorleiter hat gesagt…

Schade, dass Sie mich nicht verstehen wollen.
Chorleiter

Trapin hat gesagt…

@chorleiter
Es geht hier um Gottes Gerechtigkeit.
Es wird versucht die Ethik und Moral und Verständnis darüber, was Zielverfehlung überhaupt ist, ins rechte Licht zu rücken.
Das humanistische Weltverbesserer, keine dauerhafte Wende zum Guten bringen, dürfte doch sattsam bekannt sein.

Chorleiter hat gesagt…

Dieser Erklärung des Problems kann ich nicht zustimmen. Und das Letzausgeführte ist ja wohl das Letzte. Dagegen ist Ethik und Moral ein guter Ausgangspunkt, das Leben zu betrachten. Wenn Sie hier auf dieser Erde zu Gerechtigkeit kommen wollen, bin ich Ihr Mann. Wenn Sie meinen, Ihre Sicht dieser Dinge sei die richtige, dann bin ich es nicht. Das Leben ist eine uns ständig gestellte Aufgabe, die nie für alle gleich gelöst werden kann. Einseitigkeiten führen zur Konfrontation und damit zu Zank und Streit, ja zu Gewalt. Wenn es mehrere Ansichten eines Problems oder dessen Lösung gibt sollte man seine Ansicht nicht als Allheilmittel präsentieren. Ich kann Ihre Sicht auf die Dinge verstehen, doch bisher sind die von Ihnen gewonnenen Erkenntnisse nicht meine. Menschen auf der Straße für ein Ziel waren in der bisherigen Geschichte nicht das Maß der Wahrheit dieses Ziels. Auch wenn einem das immer eingeredet wurde und wird. Ich hoffe, dass zu einer besseren Lösung des Problems Abtreibung kommt. Ein nur "Gegen" ist es jedenfalls nicht.
Chorleiter

Old Geezer hat gesagt…

@Frog:

"schon immer Bestanden" schon mal gar nciht, maximal seit ein paar Tagen oder Wochen.

Evtl. häört es auch ganz spontan wieder auf zu leben, und es wird nie was draus.

In jedem Fall hat es keine Persöhnlichkeit, keine Empfindung, keinen Willen und als solches auch keine Selbstbetimmung.

Gefragt ob es überhaupt leben wollte, wurde es eh nie.

Würde wir jedes Leben ab dieser Organisationsstufe schützen, müßten wir alle Veganer werden.
Wollten wir alles Leben mit diesem Potential erhalten, sollten wir am bestern leise und schonend aussterben.

Old Geezer hat gesagt…

@Trapin:

"Gottes Gerechtigkeit."
Über die sich kaum jemand einig ist, die also kaum Maßgabe eines gemeinsamen gesellschaftlichen Handelns werden kann.

"ins rechte Licht zu rücken."
Wer bestimmt, wo dieses Licht denn recht ist?

"humanistische Weltverbesserer"
...habe im Vergleich zur Kirche nun wenigstens keine Millionen Leichen durch 2 Jahrtausende Religionskriege, Unterdrückung, Mord und Folter im Keller.
Da haben sie IMHO durchaus das Recht, die Kirchen mal darauf hinzuweisen, daß sie wieder geben Menschen hetzten statt Lösungen anzubieten.

Chorleiter hat gesagt…

Ich würde dazu gern einen Kommentar abgeben, jedoch mag ich nicht als gleichgeschaltet gelten. Was in "Gottes Gerechtigkeit" geschehen ist und geschehen wird sieht man hier am besten. Man sollte nicht alles Wohlgemeinte mit diesem Etikett versehen.
Ein Ziel kann über verschiedene Wege erreicht werden; ein anderer Weg ist keine "Zielverfehlung". Wer beim Voranschreiten merkt, daß das Ziel so nicht erstrebenswert ist, sollte überlegen, ob er weiter darauf hinarbeitet. Oft ist aber der Weg schon das Ziel.
Zum Schluß möcht ich noch bemerken, daß die Sicht auf all dessen, was als menschlich, human und so eingeschätzt wird, mich zum Gegenteil wechseln ließe - wenn mein Glaube an den Menschen nicht stärker wäre.
Chorleiter