Donnerstag, 18. Dezember 2008

Bündnis90/Grüne: Homosexuellenkunde in Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen - mit Videokommentar



Sprecher: Mathias v. Gersdorff

Unter dem Vorwand einer angeblich steigenden Homophobie fordern die Grünen im Berliner Aktionsplan gegen Homophobie in Kindertagesstätten, Schulen und Jugendeinrichtungen Homosexualität-Kunde zum Pflichtprogramm zu machen.

Ferner müssen nach deren Verständnis die Glaubensgemeinschaften in die Schranken verwiesen werden. Wörtlich: Allen Glaubensgemeinschaften muss verdeutlicht werden, dass Glaubensfreiheit dort endet, wo die individuelle Lebensgestaltung von Menschen unterschiedlicher sexueller Identität gegen ihren Willen eingeschränkt wird.

Grotesk dabei ist die Tatsache, daß es statistische Erhebungen der Übergriffe auf Homosexuelle gar nicht gibt, wie die Grünen es selber im Aktionsplan behaupten. Es geht also einen „gefühlten“ Anstieg.

Nirgends wird im Papier erläutert, was Homophobie überhaupt ist.

Allerdings wird Homophobie in einem Atemzug mit Antisemitismus und Rassismus zitiert.

Dies läßt vermuten, daß es den Grünen nur darum geht, ein Klima der Angst zu schaffen, damit sich keiner mehr traut, Kritik an den absurden politischen Forderungen der professionellen Homosexuellen zu üben.

Unser Recht, für die christlichen Werte und Prinzipien frei in der Öffentlichkeit einzutreten, ist in Gefahr.

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

"Ferner müssen nach deren Verständnis die Glaubensgemeinschaften in die Schranken verwiesen werden. Wörtlich: Allen Glaubensgemeinschaften muss verdeutlicht werden, dass Glaubensfreiheit dort endet, wo die individuelle Lebensgestaltung von Menschen unterschiedlicher sexueller Identität gegen ihren Willen eingeschränkt wird."

Das kann man nur unterstützen:
Homosexuell Menschen existieren, Diskriminierungen und Verfolgung sind belegbare Fakten; dagegen beruhen Religionen lediglich auf Behauptungen, Mutmassungen und Mythologien - fast nichts, was sie behaupten, kann überhauüt wahr sein.

Also muß ein (Nicht-Gottes-)Staat hier doch ganz klar der Behandlung realer Probleme vor der von esotherischen Spekulationen Priorität einräumen, oder?

Solidarität Sozialverband hat gesagt…

Das ist eine Schande das in Deutschland solche Spinner homosexuelle Frauen und Männer immer noch diskriminieren. Diskriminierung ist übrigens eine Straftat. Ich kann mior vorstellen das dies auch nur eine Einzelmeinung bei DIE GRÜNE sein dürfte, Das hat nichts mit der Gefährdung von Kindern zu tun, die sind Heute tolerant wenn sie nicht aufgestachelt werden allles was unbeliebt ist zu verachten.

Trapin hat gesagt…

Diskriminierung und Homophobie sind Schlagwörter mit denen, übrigens auch die Schar der Betroffenen, die den Wunsch nach Veränderung haben, diskreditiert werden.
Gottes Gerechtigkeit bricht sich immer Bahn. Der weltweite Kampf gegen alle Werte und Normen ist nichts, was Christen beunruhigen sollte.
Befürworter der Zerstörung all dessen was heilig ist, sind zum Teil "des Glaubens Genossen".
Es kommt wie es kommen muß. Der Sieg Jesus ist ewig ausgemacht; ob sich der schon längst besiegte Widersacher noch aufbäumt oder nicht.
Ja, Diskriminierung spüren denjenigen, die dem mainstream nicht folgen, sondern Gottes Gerechtigkeit hochhalten.
Politik, Medien, Evangelische Kirche, einige Freikirchen: viele schwimmen auf der Welle des geistlichen Niedergangs, wo das Wort Gottes nur noch eine Worthülse ist.

Orgun hat gesagt…

Ein Streit darüber, wer nun mehr zu sagen hat oder nicht, ist meiner Meinung nach nicht nötig. Es wäre wie im Kindergarten, wenn wir darüber diskutieren, ob Homosexuelle benachteiligt sind und zukünftig werden oder nicht. Jeder erzieht doch seine Kinder (wenn jemand überhaupt fortpflanzungsfähige Beziehungen eingeht) so, wie er es für richtig hält. Es wird sich "demokratisch" ein Gleichgewicht bilden müssen. Kinder, die mit der nötigen Toleranz und Menschenliebe aufwachsen, werden Homos nicht benachteiligen.
Aber:
Eines steht doch fest: Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Ansichten werden sich nicht nur in sexuellen Themen voneinander unterscheiden.