Sonntag, 7. Dezember 2008

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries erneuert Forderung nach Adoptionsrecht für Homosexuelle

Am 4. Dezember hat die Bundesjustizministerin erneut gefordert, das Adoptionsrecht für homosexuelle Partnerschaften zu öffnen. Sie will prüfen lassen, ob es dafür einen gesellschaftlichen Konsens gebe.

Das Adoptionsrecht für Homosexuelle wäre ein weiterer Schritt in der Angleichung der homosexuellen Partnerschaften mit der normalen Ehe.

Obwohl die SPD in der Rot-Grünen Koalition die Einführung der „eingetragenen Partnerschaft“ für Homosexuelle unterstützt hat, war sie zumindest theoretisch gegen eine komplette Angleichung. Wenige SPD-Politiker haben sich zu diesem unpopulären Thema geäußert.

Die Stellungnahme von Zypries gewinnt durch den beginnenden Wahlkampf für die nächste Bundestagswahl an Bedeutung.

Die Aktion Kinder in Gefahr hat sich vor kurzem in einer öffentlichen Initiative gegen das Adoptionsrecht für Homosexuelle und für die Abschaffung der Homo-Ehe ausgesprochen.

1 Kommentar:

Old Geezer hat gesagt…

Und immer noch konntem mir hier im Forum niemand sagen, was gegen eine standesamtliche Verbindung gleichgeschlechtlicher Paare (es stände allen Kulten frei, diese nach Gusto zu ignorieren oder anzuerkennen) und ein generalüberholtes Adoptionsrecht (das auf stabile homosexuelle und nicht-eheliche Lebensgemeinschaften, moderne Arbeitsbedingungen oder einfach nur eine routinemäßige Lebenserwartung von über 60 Jahren eingeht) einzuwenden ist;
staatsrechlich relevant einzuwenden ist, sollte ich sagen, denn Gründe aus der Sicht, fundamentalistischer Gruppierungen einiger Releigionen sind mir natürlich geläufig - aber diese wären nur in einen dezidierten Gottesstaat auf die Gemeinschaft aller Bürger verallgemeinerbar, in einem solchen leben wir aber gerade nicht.