Sonntag, 30. November 2008

Unfaßbar: Behindertenbeauftragte der SPD lehnt Gesetzesänderung bei Spätabtreibungen ab

Obwohl bei den Spätabtreibungen meistens behinderte Kinder abgetrieben werden, lehnt die Behindertenbeauftragter der SPD, Karin Evers-Meyer, Gesetzesänderungen ab: „Die heutige Gesetzeslage reicht für diese schweren Konfliktfälle vollkommen aus", sagte die Abgeordnete der „Saarbrücker Zeitung“. Gegenüber der Lausitzer Rundschau beschrieb sie die gegenwärtige Gesetzeslage als „gut“, obwohl seit Jahren die Ärzteschaft nach einer Novellierung ruft.

Anlaß ist der Vorstoß der Union, durch gesetzliche Regelungen die Zahl der Spätabtreibungen zu reduzieren. Evers-Meyer: „Wir alle, auch die Union, sollten uns stärker um das Leben behinderter Kinder kümmern, anstatt Probleme zu sehen, die es so nicht gibt.“

Die SPD-Abgeordnete meint, daß das Problem mit der Einrichtung von Kindertagesstätten zu lösen sein.

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