Mittwoch, 5. November 2008

Obamas Wähler gegen Homo-Privilegien

Obwohl sich der neugewählte Präsident der Vereinigten Staaten für Homo-Ehe und Homo-Adoption ausgesprochen hat, haben seine Wähler in den Referenden in manchen Bundesstaaten zu diesen Themen gegen Homo-Privilegien gestimmt.

In Arizona und Florida haben die Wähler dafür gestimmt, Homosexuelle das Heiraten per Verfassung zu verbieten. Auch in Kalifornien liegen die Verteidiger der Ehe und Gegner von Homo-Partnerschaften vorne.

Laut CNN sind 57% der Wähler in Arkansas für das Verbot, 43% waren dagegen. In Arizona haben sich 56% der Wähler gegen die Homo-Ehe ausgesprochen. Auch in Florida gab es ein klares Votum gegen die Eheschließung von Homosexuellen. Die 60%, die für eine Verfassungsänderung notwendig sind, wurden erreicht: Nur 38% der Wähler haben sich gegen ein in der Verfassung verankertes Verbot der Homo-Ehe ausgesprochen.

Gerade die hohe Wahlbeteiligung von Schwarzen führte zu diesen Ergebnissen. Etwa 70 % sind gegen Homo-Privilegien. Ebenso die Hispanics sprechen sich deutlich dagegen aus.

Auch die Religion spielte eine entscheidende Rolle: Während knapp zwei Drittel der Protestanten und Katholiken gegen die Ehe stimmten, wollten neun von zehn nicht religiösen Kaliforniern gleiche Rechte in der Ehe-Frage. Das sind etwa 16 Prozent der Wähler.

1 Kommentar:

Old Geezer hat gesagt…

Immer wieder eine ungeklärte Frage: Wie kann etwas ein Privileg sein, was sonst jeder kann und darf - in diesem Falle eben Heiraten?

"How is marriage protected by intimidating gay and lesbian people
into loveless and lonely lives?"
- Roman Catholic priest Fr. Geoffrey Farrow