Sonntag, 31. August 2008

Klare Fronten hinsichtlich Lebensrecht im US-Wahlkampf


Nachdem der demokratische Präsidentschaftskandidat, Barak Obama, Joe Biden, einen klaren Abtreibungsbefürworter als Vizepräsidenten vorgeschlagen hat, schlug John McCain Sarah Palin, eine profilierte Lebensschützerin für dieses Amt vor.

Damit sind die Optionen hinsichtlich Lebensrecht sehr klar: Barack Obama ist uneingeschränkt für die Abtreibung (siehe älteren Bericht), genauso wie Biden. Auf der anderen Seite hat sich McCain in Richtung Lebensschutz bewegt, seitdem er kandidiert.

Sarah Palin ist fünffache Mutter und engagierte Lebensschützerin. Lebensschützer rechnen ihr hoch an, dass sie auch ihr fünftes Kind ausgetragen hat, obwohl während der Schwangerschaft das Down-Syndrom diagnostiziert worden war. Über 90 Prozent dieser Kinder werden in den USA abgetrieben. Ausserdem ist sie gegen die „Homo-Ehe“.

Ihre Ernennung verfolgt mehrere Zwecke. Sie soll potentielle Wähler der gescheiterten Kandidatin Hilary Clinton anziehen. Auch ist die Ernennung eine Reaktion auf die Kritik der religiösen Rechte in den USA an McCain, für die er zu liberal ist. Die Tatsache, dass Palin mit 44 Jahren eine recht junge Frau ist, gibt der Ernennung ebenso einen reformistischen Zug.

1 Kommentar:

Old Geezer hat gesagt…

Was ist eigentlich so schwer daran, statt der ebenso falschen wie polemischen Phrase "uneingeschränkt für Abtreibung" das korrekte, wenn auch weniger reißerische "für eine weitgehende Entscheidungsfreiheit der Schwangeren" zu verwenden?

Nicht alles im Leben kann man von der BILD-Zeitung lernen.