Donnerstag, 16. Februar 2012

Linksradikale planen massive Störung der 1000-Kreuze Aktion in Münster am 10. März 2012


„fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen abservieren – 1000 Kreuze stolpern lassen“ - unter diesem Motto wollen Linksradikale den 1000-Kreuze Marsch am 10. März 2012 in Münster stören.

Organisatoren sind die „Emanzipatorische Antifa Münster“, „Gegen 1000 Kreuze“ und das „Bündnis Münster“.

Um 14:00, also eine halbe Stunde vor dem Beginn, wollen sich die Chaoten auf dem Aegidii-Kirchplatz treffen. Danach soll es um 19:00 in der Baracke Münster ein „Queerfeministisches Konzert mit anschließender Party gegen 1000 Kreuze“ geben.

Beim Aufruf legen die Linksradikalen kein Blatt vor dem Mund: „Seit Jahren gibt es immer im März einen sogenannten 1000-Kreuze-Marsch. Dabei ziehen Dutzende mit weißen Holzkreuzen durch die Stadt um gegen Schwangerschaftsabbrüche zu demonstrieren. Auch in diesem Jahr wollen sie sich genau eine Woche nach dem Naziaufmarsch am 10.03. um 14:30 Uhr vor der Aegidiikirche versammeln.“

Die Linksradikalen versuchen in der ideologischen Begründung ihres Aufrufes die friedlichen Lebensrechtler als die eigentlichen Gewalttätigen darzustellen.

Das geht so: „Der Versuch Frauen zu zwingen, sich und ihren Körper in den Dienst der „Lebensrettung“ eines Fötus zu stellen, ist Ausdruck einer gewaltvollen Zuschreibung, die Frauen zu Gebärmaschinen degradiert und ihnen das Recht auf eigene Bedürfnisse, Überzeugungen und ein selbstbestimmtes Leben abspricht. Niemand käme auf die Idee Menschen, die Organ-oder Blutspenden verweigern, als Mörder_innen zu bezeichnen, da in diesem Fall die Entscheidung über den eigenen Körper als grundlegendes Menschenrecht zugestanden wird. . . . Jedes Kreuz des 1000-Kreuze-Marsches symbolisiert vordergründig die „Trauer“ um einen Fötus und stigmatisiert gleichzeitig die Frau, die einen Schwangerschaftsabbruch durchgeführt hat, zu einer „Mörderin“. Die Beschuldigungen seitens der christlichen Fundamentalist_innen gehen dabei so weit, Frauen, die sich zu einem Abbruch entscheiden, mit den SS-Wachmannschaften in Vernichtungslagern zu vergleichen. . . . In der Argumentation der selbsternannten „Lebensschützer“ zeigt sich also die Forderung, Frauen das Selbstbestimmungsrecht über ihre Körper und ihr weiteres Leben rigoros abzusprechen und sie in den Dienst einer mit Zwang durchsetzten Gemeinschaft zu stellen.“

Man hält solche Aussagen für einen Witz, wenn man diese Menschen noch nie begegnet ist. Doch dann erkennt man, dass sie diese groteske Ideologie tatsächlich ernst nehmen. Sie ist natürlich weniger eine Ideologie, sondern die Verbalisierung eines inneren Gemütszustandes, das aus Hass und Verachtung besteht, auch gegen sich selbst.

Wir dürfen uns aber nicht einschüchtern lassen und müssen trotz dieser Drohungen auf die Straße gehen und für das Lebensrecht der Ungeborenen entschlossen und ohne Angst eintreten.

Kommentare:

DEWo hat gesagt…

Wer spricht denn in Wirklichkeit den Frauen das Selbstbestimmungsrecht über ihren eigenen Körper ab?

Das sind doch jene Mächte, die schon seit Jahrzehnten– leider sehr erfolgreich – daran arbeiten, die „sexuelle Freiheit“ für den Menschen zu erstreien. Doch wenn man genauer hinschaut, muss man feststellen, dass eben gerade dies dazu geführt hat, dass junge Frauen und sogar schon Mädchen sich dazu aufgefordert sehen, ihren eigenen Körper als Lustobjekt zur Verfügung zu halten. Sie erwarten, dadurch anerkannt und „geliebt“ zu werden.

Doch wie sieht das tatsächlich aus? Diese mediengezeugte Massenprostitution macht nicht frei, sondern extrem abhängig unter Maßstäben, wie sie unmoralischer kaum sein könnten! Gerade in den westlichen Ländern hat hier eine Entartung Platz gegriffen, wie sie perverser kaum sein könnte!

Besonders bei Mädchen geht ein unkontrolliertes Sexualverhalten nicht spurlos an der Seele vorbei, und letztlich wird der Mensch massiv entwertet und für sein weiteres Leben nachhaltig beschädigt. Nicht zuletzt mündet das in eine hochgradige Unfähigkeit zu echter partnerschaftlicher Beziehung! Dies wird daran deutlich, dass lebenslange Beziehungen kaum noch stattfinden und durch häufig wechselnde „Lebensgefährten-Abschnitte“ ersetzt werden. Trotzdem entspricht ein solches Geschehen in der Regel nicht dem eigentlichen Wunschbild der Beteiligten.

Diese verheerende Entwicklung – alles ist erlaubt, was du nur willst – entmenschlicht besonders die Heranwachsenden, und oft sind sie einem Gesellschaftsstrom ausgeliefert, der sie gnadenlos mitreißt und irgendwo als Gestrandete auswirft.

Man hört immer wieder von sogenannten „Promis“, z. B. aus der Pop-Szene, die an falschen Wertvorstellungen zugrunde gehen und zum letzen Mal Aufmerksamkeit erregen durch einen abrupten, allzu frühen Tod! Die Oberflächlichkeit eines solchen Daseins ist in der Regel gesellschaftsgezeugt und macht menschliches Treibgut aus den ach so gepriesenen Stars.

Und genau in dieses verirrte Denken von den Maßstäben in einer pervertierten Gesellschaft passt das Verhalten jener „Linksautonomen“, die sich zu großen Teilen aus einem unlauteren Freiheitsdrang heraus zu Opfern eigener Fehlsteuerung machen, in die sie anders Denkende auch noch trachten hinein zu zwingen!

Zu Helfershelfern werden dabei – bewusst oder unbewusst – jene parteipolitischen Gruppierungen, insbesondere bei den Grünen, aber auch in den Reihen der SPD, die gewisse Gesetze durchsetzen wollen, welche die Menschheit noch wirksamer auf jenen falschen Kurs stoßen und somit diesen Weg immer breiter und bequemer machen – vieles unter dem Motto eines verheerenden Freiheitsdranges, der dem Menschen zugestanden wird.

Doch jene Freiheiten machen den Menschen letztlich zu einem Wesen, das sich selbst seiner Triebhaftigkeit ausliefert und dabei noch jene verteufelt, die sich dagegen zur Wehr setzen. Ein wahrer Rückfall in die Barbarei vergangener Menschheitsgeschichte, die man glaubte überwunden zu haben!

Anonym hat gesagt…

Wir müssen nicht trotz der Gewaltdrohungen auf die Straße gehen, sondern wegen dieser Drohungen.
Kommt massenhaft! Laßt nicht diese verwirrten Geister bestimmen, wie wir zu denken haben und was wir glauben dürfen!
Jesus hatte keine Angst die Wahrheit zu sagen.

Wanderer hat gesagt…

Also so sind die linke Fundamentalisten! Sie meinen, nur sie selbst haben das Wort. Alle Leute sollen link denken! Alle Leute sollen an die Dogmen der Linke glauben! Ist das nicht diktatorisch?

Erno aus Münster hat gesagt…

Das denkt ihr doch von euch auch!
Seid doch nicht so scheinheilig!

Kerkermeister hat gesagt…

Chaoten... Linkradikale... - jeder Mensch, der anderer Meinung ist als der liebe Herr von G., muß sich seiner Beschimpfung aussetzen...

Anonym hat gesagt…

Eine Gruppe läuft ordentlich auf die Strassen, betet und singt religiöse Lieder. Die andere schreit hysterisch, schimpft und stört. Wer sind die Extremisten?

Anonym hat gesagt…

Beide. Jeder auf seine Art.
Wenn A, dann B
Wenn A nicht, nicht B
Wenn A und B = Chaos

Versucht mal was zu finden, was euch gleichermaßen am Herzen liegt.
Dann daürft ihr gemeinsam auf die Straße.
Frohsinn und Heiterkeit.